(11. Februar 2020) Würzburg - Zunehmende Leerstände im Ortskern, neu entstehende Bau- und Gewerbegebiete an den Ortsrändern und im Außenbereich. Die Frage, wie der Wandel von Dörfern zu steuern ist, ist zentral für die Entwicklung des gesamten ländlichen Raumes. „Dorfkerne_Dorfränder“ lautet das Thema einer Ausstellung, die derzeit im Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken in Würzburg zu sehen ist.
Ins Leben gerufen haben das Projekt „Dorfkerne_Dorfränder“ die Landkreise Unterallgäu und Ostallgäu. Fachleute haben gemeinsam einen Leitfaden erstellt, um Dörfern Ideen für eine qualitätsvolle Innenentwicklung an die Hand zu geben. So ist Praxishandbuch mit Planungsinstrumenten und Handlungsstrategien entstanden, das allen Beteiligten und Interessierten als Hilfestellung und Nachschlagewerk dienen kann. Hinsichtlich der Dorfkerne stehen der Erhalt ortsbildprägender Gebäude und die Begegnung der Leerstandproblematik im Vordergrund. Für den Bereich der Dorfränder ergeben sich Zielsetzungen vor allem in der Grüngestaltung.
Aufgrund der positiven Resonanz auf das Praxishandbuch und um die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurde aus den Inhalten der Broschüre eine Wanderausstellung erstellt. So soll der Leitfaden überregional bekannt gemacht werden und das Thema Dorfentwicklung ins Bewusstsein nicht nur der Fachleute, sondern auch der Bürger gebracht werden.
Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 12 Uhr und Montag bis Donnerstag von 13 Uhr bis 16 Uhr im Vortragssaal des Amtes für Ländliche Entwicklung Unterfranken besucht werden.